Während die meisten Menschen am vergangenen Samstagmorgen noch in ihren warmen Betten lagen, begann für sieben mutige Mitglieder der Wasserwacht Ettenheim ein ganz besonderes Abenteuer. Um 04:30 Uhr machten sie sich auf den Weg nach Neuburg an der Donau, um an einem der extremsten Wassersport-Events des Jahres teilzunehmen: dem 51. Neuburger Donauschwimmen.
Ein Comeback nach einem Jahrzehnt
Für die Ettenheimer war es ein besonderes Jubiläum. Nachdem die Ortsgruppe zuletzt vor genau 10 Jahren teilgenommen hatte, war die Vorfreude in diesem Jahr riesig. Insgesamt blickt Ettenheim stolz auf nunmehr 32 Teilnahmen bei diesem Traditionsereignis zurück.
Kreativität und Durchhaltevermögen
Damit die Gruppe in der Masse der 1.850 Schwimmer aus Deutschland, Frankreich und der Slowakei auffällt, wurde im Vorfeld fleißig gearbeitet. An drei Abenden bastelten die Mitglieder in Eigenregie an ihrem Floß, das sie unter dem Motto „Von der Sonne verwöhnt – WW Ettenheim“ sicher durch die Donau begleitete.
4.000 Meter bei 2,6 Grad Celsius
Um Punkt 13:00 Uhr fiel der Startschuss für Europas größtes Winterschwimmen. Die Bedingungen waren nichts für schwache Nerven:
- Wassertemperatur: Eisige 2,6 Grad Celsius.
- Strecke: 4.000 Meter flussabwärts.
- Zeit: Nach rund 75 Minuten erreichten alle sieben Ettenheimer wohlbehalten das Ziel.
Trotz der extremen Kälte stand der Spaß und die Kameradschaft im Vordergrund. Die Stimmung unter den fast 2.000 Gleichgesinnten war grandios und entschädigte für die frostigen Temperaturen. Erschöpft, aber sichtlich stolz, blickt die Wasserwacht Ettenheim auf ein gelungenes Wochenende zurück.
