· Aktuelles

DRK Ettenheim bei kreisübergreifender Großübung

DRK Einsatzkräfte stehen in einem BehandlungszeltDRK OV Ettenheim-Altdorf
DRK Einsatzkräfte stehen in einem BehandlungszeltDRK OV Ettenheim-Altdorf
DRK Einsatzfahrzeuge bei einer ÜbungDRK OV Ettenheim-Altdorf

Früh aufstehen hieß es am vergangenen Wochenende für unsere Einsatzkräfte:

Gemeinsam mit der Einsatzeinheit 2 (EE 2) des Ortenaukreises nahmen wir an einer Premiere teil – der ersten gemeinsamen Übung zum Aufbau und Betrieb eines Behandlungsplatzes (BHP 25) der Kreisverbände Ortenau und Wolfach.

Ein Krankenhaus auf Rädern

Was tun, wenn bei einem Großereignis oder einem Unglück plötzlich viele Verletzte gleichzeitig versorgt werden müssen? Hier kommt der BHP 25 (Behandlungsplatz für 25 Personen pro Stunde) ins Spiel. Er funktioniert wie ein mobiles Krankenhaus, das in kürzester Zeit autark betrieben werden kann.

Der Weg ist das Ziel: Marsch im Verband

Für unser Team aus Ettenheim begann der Dienst bereits um 07:30 Uhr. Mit unserem KTW-B und zwei Einsatzkräften machten wir uns auf den Weg zum Sammelpunkt am Pendlerparkplatz in Appenweier.

Dort zeigte sich ein beeindruckendes Bild: Zahlreiche Fahrzeuge der verschiedenen Einsatzeinheiten formierten sich zum sogenannten Mot-Marsch (motorisierter Marsch). Das Fahren im geschlossenen Verband ist eine logistische Herausforderung und muss regelmäßig geübt werden, um im Ernstfall sicher und koordiniert am Einsatzort anzukommen. Gegen 08:30 Uhr setzte sich die Kolonne unter Blaulicht in Bewegung Richtung Kniebis.

Aufbau unter Zeitdruck

Nach der Ankunft auf dem Kniebis gegen 10:00 Uhr hieß es: Anpacken!

  • Logistik & Aufbau: Zelte entladen, Stromversorgung herstellen, medizinische Ausrüstung sortieren.
  • Struktur: Jeder Handgriff musste sitzen, damit der Behandlungsplatz innerhalb des engen Zeitfensters betriebsbereit war.
  • Einsatzbereit: Um 11:30 Uhr stand die Struktur. Bei einem gemeinsamen Rundgang wurden die verschiedenen Bereiche (Sichtung, Behandlung, Transport) inspiziert und die Zusammenarbeit der beiden Kreisverbände Ortenau und Wolfach vertieft.

Erfolgreicher Abschluss

Nach einer wohlverdienten Mittagspause folgte der ebenso zügige Abbau. Gegen 15:30 Uhr kehrte unser KTW-B wohlbehalten und mit vielen neuen Erkenntnissen an den Standort Ettenheim zurück.

“Solche Übungen sind essenziell, nicht nur um den Umgang mit dem Material im Einsatz zu beherrschen, sondern vor allem um die Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften aus den anderen Ortsvereinen zu festigen.” 

Oliver, Gruppenführer EE2

Ein herzliches Dankeschön an die Kreisbereitschaftsleitung und an alle Beteiligten für die hervorragende Organisation und die kameradschaftliche Zusammenarbeit!

Unterstützen Sie jetzt ein Hilfsprojekt mit Ihrer Spende